Goretzka soll vorzeitig verlängern

von Redaktion

Zukunftsplanung der Bayern: Kandidat Zakaria

VON MANUEL BONKE

München – David Alaba nutzte die Länderspiel-Unterbrechung, um seine Heimatstadt Wien nach den dortigen Terror-Anschlägen zu besuchen. Der Österreicher veröffentlichte ein Bild von sich an einer Gedenkstätte in den sozialen Medien.

Derweil ist die Zukunft des Innenverteidigers immer noch nicht final geklärt. Alabas Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft bekanntlich im Sommer 2021 aus. Er wäre ab diesem Zeitpunkt ablösefrei für andere Vereine zu haben. Der FC Bayern strebt zwar nach wie vor eine Vertragsverlängerung an – allerdings nicht um jeden Preis. Sollte der Wahl-Münchner seine Arbeitspapiere wirklich noch verlängern wollen, müsste er aktiv auf die Clubführung zukommen. Bisher steht nur fest, dass der Triplesieger den Dfensivspieler definitiv nicht schon in der Winterpause ziehen lassen will.

Alabas Vater sieht seinen Sohn in der Vertragsdebatte gekränkt. David sei „so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden“, meinte George Alaba gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA in Wien. Zur Zukunft des 28-Jährigen äußerte sich Alaba senior, der seinen Sohn auch mit berät, nicht konkret. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird“

Parallel zur Alaba-Posse planen die Münchner Verantwortlichen im Hintergrund bereits die Zukunft. Im Sommer 2022 laufen unter anderem die Verträge der Nationalspieler Niklas Süle und Leon Goretzka (beide 25) aus. Um ein ähnliches Szenario wie bei Alaba zu vermeiden, sollen die Vertragsgespräche früh genug in Angriff genommen werden. Laut „Sport Bild“ wird derzeit bereits mit Hochdruck an einer vorzeitigen Verlängerung mit Goretzka gearbeitet. Der Mittelfeldspieler soll zeitnah seine neuen Arbeitspapiere unterschreiben.

Zudem soll sich der FC Bayern bereits bei Borussia Mönchengladbach nach Mittelfeldspieler Denis Zakaria (23) erkundigt haben. Laut Sky sollen Salihamidzic und Chef-Scout Marco Neppe bereits mehrfach Kontakt zu den Beratern des begehrten Schweizers aufgenommen haben, die unter anderem auch Leroy Sané und Jerome Boateng vertreten.

Zakaria, für den es auch in Interessenten aus der Premier League gibt, dürfte die Gladbacher wohl im Sommer verlassen. Eine nachvollziehbare Personalie, immerhin zeigt die Knieverletzung von Joshua Kimmich, dass die Bayern im defensiven Mittelfeld doch etwas dünner besetzt sind, als man ursprünglich gedacht hatte.

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