FUSSBALL IN KÜRZE

Hat Wontorra noch Ahnung von Werder? Pokaltermine: Eberl wundert sich

von Redaktion

TV-Moderator Jörg Wontorra (72) will zurück in den Aufsichtsrat von Werder Bremen. Er kündigte seine Kandidatur an – und kritisierte die Clubführung scharf. „Ich mache mir große Sorgen um Werder“, sagte Wontorra dem Onlineportal Deichstube: „Es gibt überhaupt keine Innovationen und Visionen mehr. Es wird überhaupt nicht nach vorne geguckt, sondern nur verwaltet.“ Bei Werder würden viele „nur ihren Status verteidigen“ wollen, sagte Wontorra, der bereits zwischen 1999 und 2003 im obersten Kontrollgremium der Grün-Weißen saß: „Sie sind damit zufrieden, nur irgendwie in der Bundesliga zu bleiben. Die Geschäftsführung ist nicht optimal aufgestellt. Da fehlt es an Kompetenz. Werder Bremen war mal der zweitbeste Club in Deutschland. Jetzt gehören wir nur noch in die Kategorie Mainz, Augsburg oder Freiburg.“ Sportchef Frank Baumann (45) wies darauf hin, dass Wontorra „nullkommanull“ Einblick in die Arbeit bei Werder habe, seine „Kritik sei „an den Haaren herbeigezogen“. Wenn sich Wontorra „bei mir gemeldet hat, ging es um Freikarten für den VIP-Bereich“.

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich über die Verlegung der Pokalspiele von Bayer Leverkusen und des FC Bayern verwundert gezeigt. „Ich war überrascht, dass sich Vereine gegen Spielansetzungen wehren und dass das so offensiv angegangen wird“, sagte Eberl: „Wir haben auch eine hohe Belastung, beklagen und beschweren uns aber nie.“ Für die Verlegung des Zweitrundenspiels der Bayern bei Zweitligist Holstein Kiel auf den 13. Januar 2021 habe er noch Verständnis, so Eberl. Aber „bei anderen Vereinen wundert es mich ein bisschen, dass das doch zugestanden wird“. Leverkusen hatte die Verschiebung des Pokalspiels gegen Eintracht Frankfurt beim DFB-Bundesgericht auf den 12. Januar 2021 erwirkt.

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