Hochfilzen – Biathlet Philipp Horn wird bei seinem verspäteten Weltcup-Einstieg am Freitag in Hochfilzen/Österreich mit einer neuen Waffe an den Start gehen. Wie der Frankenhainer der „Thüringer Allgemeinen“ erzählte, wurde für ihn – auch nach seinen Ideen und Vorstellungen – ein komplett neuer Gewehrschaft gebaut. Das war nötig geworden, nachdem der Thüringer im letzten Saisondrittel des vergangenen Wettkampfjahres vor allem im Liegendanschlag große Probleme hatte und seine Trefferquote auf 71 Prozent gefallen war. „Jetzt habe ich weniger Bewegung auf dem Lauf, fühle mich einfacher sicherer“, sagte Horn.
Auf die ersten beiden Weltcup-Wochen in Kontiolahti musste der 26-Jährige vorsichtshalber verzichten, nachdem es bei ihm uneindeutige Corona-Testergebnisse gegeben hatte. Er trainierte daher allein in Oberhof. Nun sind die Tests durchweg negativ, so dass dem Weltcup-Einstieg nichts mehr im Wege steht. dpa