SKI ALPIN

Drei Deutsche in den Top 10

von Redaktion

Alexander Schmid konnte gar nicht mehr hinsehen. Der aktuell beste deutsche Techniker versteckte sein Gesicht hinter der rechten Hand und einer schwarzen Corona-Maske, zu nervenaufreibend war seine Aufholjagd beim Riesenslalom-Klassiker in Alta Badia. Am Ende wurde der Allgäuer auf der Traditionsstrecke „Gran Risa“ mit dem starken 7. Platz belohnt. Und auch die Abfahrer durften sich über den 5. Rang von Kira Weidle in Val d’Isere und Romed Baumanns 8. Platz in Gröden freuen.

„Ich bin sehr zufrieden, ich habe ziemlich fighten müssen“, sagte Schmid, der mit einem fulminanten Finale elf Ränge gut gemacht hatte, etwas mitgenommen. „Gewaltig! Der Alex ist sensationell skigefahren“, schwärmte ARD-Experte Felix Neureuther. Stefan Luitz verbesserte sich um fünf Plätze und wurde Zwölfter.

Gemischte Gefühle erlebte Kira Weidle. „Es war eine harte Woche für mich“, sagte die Starnbergerin angesichts zweier Trainingsstürze. Abfahrtsplatz fünf am Samstag beim Triumph von Olympiasiegerin Sofia Goggia (Italien) sei deshalb „wirklich eine gute Leistung“ gewesen. Besser war die 24-Jährige nur bei ihren beiden dritten Rängen und einem vierten Platz im Winter 2018/19.

Nach diesem „coolen Tag“ sei „eine Last abgefallen“ von ihr, meinte Weidle. Und so fehlte im Super-G die letzte Körperspannung: Beim zweiten Weltcup-Sieg von Snowboarderin Ester Ledecka (Tschechien) bei den Alpinen reichte es nur zu Rang 23. „Es ist leider nicht so aufgegangen, wie ich wollte“, sagte Weidle etwas geknickt.

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