Zverev: Becker-Engagement vorerst kein Thema

von Redaktion

Berlin – Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev denkt vorerst nicht daran, Boris Becker als neuen Trainer zu verpflichten. Zverev und der Spanier David Ferrer hatten zuletzt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit beendet, weil Ferrer während der Corona-Pandemie mehr bei seiner Familie sein wollte. „Wir reden seit Jahren mit Boris. Wir haben einen sehr guten Kontakt. Aber die nächsten Monate ist das kein Thema“, sagte Zverev der „Bild am Sonntag“ auf die Frage, ob Becker denn endgültig kein Thema mehr sei. Der dreimalige Wimbledonsieger hatte sich zum Ende des vergangenen Jahres von seiner Tätigkeit als deutscher Herrentennis-Chef zurückgezogen und arbeitet weiter als TV-Experte.

Zverev wird nun wieder von seinem Vater trainiert, sein älterer Bruder Mischa kümmert sich um Management-Angelegenheiten. Der 23 Jahre alte Weltranglisten-Siebte, der sich derzeit in Melbourne trotz Quarantäne auf den Saisonstart mit dem ATP Cup und den Australian Open vorbereitet, lobte die Zusammenarbeit mit Ferrer: „Ich habe David als Trainer geliebt. Abgesehen von meinem Vater war er der beste Trainer, den ich je hatte.“

In Zukunft will Alexander Zverev mehr auf seine Rolle als Vorbild für junge Tennisspieler achten. „Ich bin in Hamburg geboren und aufgewachsen, Deutschland ist meine Heimat“, sagte der 23-Jährige: „Ich bin Deutscher und möchte in Deutschland eine Person sein, wo die Kinder sagen: Wegen dem will ich Tennisspieler werden. Den Zverev finde ich toll.“  dpa/sid

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