Auch dem meteorologischen Phänomen Tristan sind die Bayern-Basketballer in der Nacht auf Montag halbwegs entkommen, in der Stunde nach Mitternacht erreichten die Münchner wohlbehalten den Audi Dome. Das Bundesliga-Duell beim fränkischen Rivalen Brose Bamberg hatte man am Ende ebenfalls knapp und mit Mühe mit 93:92 (23:17, 23:28, 26:22, 20:26) für sich entschieden. Chefcoach Andrea Trinchieri erklärte zum Arbeitssieg jedoch ganz nüchtern: „Bei unserem Zeitplan zählt nur der Sieg.“
Der Dauerstress hält für die Münchner auch vorerst an. Im Zwei-Tage-Rhythmus – Spiel, Regeneration, Spiel – hetzen sie gerade durch den Kalender, als nächstes steht an diesem Dienstag das Gastspiel bei ratiopharm Ulm an. Angesichts der Strapazen haben sich die Münchner diesmal für eine für sie eher unübliche Tagesreise entschieden: Vormittags geht es los zum Shootaround in der ratiopharm Arena von Neu-Ulm, Spielbeginn ist dann nach einer Ruhephase im Hotel abends um 19 Uhr. Auch am Wochenende bleibt dem FCBB der Rhythmus erhalten, trotz der Pause in der EuroLeague: Freitagabend (12. Februar, 20.30 Uhr/jeweils MagentaSport live) kommt der Tabellenachte Frankfurt in den Audi Dome, Sonntag gastieren die Münchner in Chemnitz.
Noch unklar ist, wer heute für die Bayern in Ulm auflaufen kann. Am Sonntag in Bamberg fehlte neben Zan Mark Sisko, Robin Amaize und Matej Rudan auch Nick Weiler-Babb (Fußverletzung).