Frankfurt/Main – Als doppelte Gewinner durften sich am Montag Kevin Trapp, Sebastian Rode, Erik Durm und Djibril Sow fühlen. Die vier Profis von Eintracht Frankfurt hatten nach dem 3:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim im teaminternen Tippspiel auf die Tampa Bay Buccaneers als Super-Bowl-Champion gesetzt. Der große Wurf winkt den Frankfurtern aber auch selbst.
Jedenfalls möchte „Bleifuß“ Adi Hütter dafür sorgen, dass die Konkurrenz im Rennen um die Champions League weiter nur die Rücklichter der Hessen sieht. „Was ich nicht bremsen werde, ist die Euphorie – und die ist da“, sagte der Trainer nach dem souveränen Sieg im Kraichgau.
Sollte die bärenstarke Überraschungsmannschaft vom Main auch in den kommenden Wochen Vollgas geben, ist der erstmalige Einzug in die Königsklasse tatsächlich ein realistisches Ziel. Das sieht auch der Coach so. „Wenn wir so weiterspielen, auf alle Fälle“, äußerte der Österreicher, dessen Momentaufnahme sich wie eine Drohung an die Rivalen anhört: „Wir sind aktuell eine sehr, sehr gute Mannschaft.“
Wie gut die Eintracht derzeit ist, wurde am Sonntag wieder deutlich. Angeführt vom überragenden Filip Kostic, der selbst die Führung erzielte (15.) sowie die Treffer von Evan Ndicka (62.) und Torjäger Andre Silva (64.) mustergültig vorbereitete, fuhren die Gäste einen ungefährdeten Dreier ein.
Durch den sechsten Sieg in Folge kletterte die Eintracht, die am Sonntag den 1. FC Köln und eine Woche später den FC Bayern empfängt, mit 36 Punkten auf Rang vier.
Die Erfolgsserie der Hessen dauert schon seit neun Begegnungen an. Sieben Siege und zwei Unentschieden holten die Frankfurter in diesem Zeitraum. sid