Die Mutter von Fußball-Erfolgscoach Jürgen Klopp ist gestorben. Die aus Glatten im Schwarzwald stammende Elisabeth Klopp starb im Alter von 81 Jahren, wie das Rathaus der baden-württembergischen Gemeinde sowie der Berater des Trainers vom englischen Meister FC Liverpool der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bestätigten. Zuvor hatte der „Schwarzwälder Bote“ darüber berichtet. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Klopp nicht zur Beerdigung nach Deutschland reisen. Dies sei „den fürchterlichen Zeiten geschuldet“, sagte der 53-Jährige dem „Schwarzwälder Boten“. „Sobald es die Umstände zulassen, werden wir eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten.“
Offensivspieler Dominick Drexler vom 1. FC Köln hat mit einer weiteren Aktion Reue für seinen „Spacken“-Spruch gegen die eigenen Fans gezeigt. Am Mittwochmorgen erschien der 30-Jährige mit einem bedruckten Sweatshirt am Trainingsgelände, „Nur Spacken nennen andere Spacken“, war dort zu lesen. Drexler hatte bei der Bus-Abfahrt der FC-Profis zum Derby bei Borussia Mönchengladbach (2:1) eine Pyro-Show der Kölner Fans kommentiert und die Anhänger dabei als „Spacken“ bezeichnet.
Teammanager Thomas Tuchel und der FC Chelsea werden für ihr Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atletico Madrid nicht in die spanische Hauptstadt reisen. Wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Mittwoch mitteilte, wird die für den 23. Februar (21.00 Uhr) angesetzte Partie nach Bukarest verlegt. Grund sind auch hier Einreisebeschränkungen aufgrund der unter anderem in Großbritannien stark auftretenden Corona-Mutation. Das Rückspiel steigt am 17. März an der Stamford Bridge. Zuvor wurden bereits die Hinspiele von RB Leipzig gegen den FC Liverpool (16. Februar) sowie von Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City (23. Februar) von deutschem Boden nach Budapest verlegt.
Drittligist KFC Uerdingen hat nach dem Ausstieg Michail Ponomarew einen neuen Investor gefunden. Die Noah Company aus Armenien übernimmt die Anteile von Ponomarew. Der armenische Investor engagiert sich auch bei anderen Clubs wie FC Noah Jerevan (Armenien), Noah Jurmela (Lettland) und ACN Siena (Italien). „Wir werden alles versuchen, um die Dritte Liga zu halten und die Zukunft des KFC Uerdingen zu sichern. Wenn das gelungen ist, können wir über konkrete Ziele sprechen“, sagte Noah-Company-Chef Roman Gevorkyan. Ponomarew glaubt, dass die Zukunft des Clubs damit gerettet ist. „Ich bin mir sicher, dass das in enger Abstimmung mit der Noah Company eingeleitete Insolvenzverfahren erfolgreich beendet wird und der KFC auch weiterhin professionellen Fußball spielen wird“, sagte der ehemalige Club-Investor.