SKI ALPIN

Dreßen sorgt sich um sein rechtes Knie

von Redaktion

Ein bisschen mehr als Rang 18 in der WM-Abfahrt hatte sich Thomas Dreßen schon erhofft. „Mein Ziel war, dass ich eine gute Performance abliefere. Nur zum Mitfahren bin ich jetzt auch nicht da“, sagte der Mittenwalder. Andererseits meinte er, angesichts der besonderen Umstände könne sich seine Leistung „schon sehen lassen“. Nach Hüftoperation und Zwangspause waren ihm vor dem WM nur zehn Tage zum Üben geblieben, davon gerade mal fünf in ansatzweise gängigem Renntempo.

Der Ski-Winter ist jedenfalls nun für Dreßen bereits vorbei. Rennen wird der 27-jährige Schnellfahrer in dieser Saison nicht mehr bestreiten. Stattdessen steht für ihn erst mal ein Besuch bei der medizinischen Abteilung an. „Ich werde jetzt heimfahren und mein Knie in Ruhe anschauen lassen, mal anschauen, was da los ist da drinnen“, sagte er. Es handelt sich um das rechte Knie, in dem Dreßen bei einem kapitalen Sturz Anfang Dezember 2018 einen Totalschaden erlitt und das seitdem immer wieder schmerzt.

Größere Probleme hatte Dreßen mit dem Gelenk schon im Dezember 2019, er verzichtete daher damals auf die Teilnahme an den Rennen in Bormio. Bei der anschließenden Kontrolle wurde im Knie ein „leichter Knorpelschaden“ festgestellt, berichtete der Oberbayer. Er bekam Eigenblutspritzen, „die haben super funktioniert“, vor der WM „haben wir das auch provisorisch gemacht“. Er habe, versicherte Dreßen, bei der WM das „volle Vertrauen“ in sein Knie gehabt.

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