Extrem happy

von Redaktion

Die deutschen Skifahrer nach drei Mal Silber: „Alles, was wir jetzt bringen, ist Zugabe“

Cortina d’Ampezzo – Wolfgang Maier, der deutsche Alpin-Chef, präsentierte sich hochgestimmt. Als „absolutes Sensationsergebnis“ bezeichnete er die bisherige WM-Ausbeute von drei Silbermedaillen: „Die ganze Mannschaft ist extrem happy. Es hat uns keiner zugetraut, dass wir gerade zum Saisonhöhepunkt mit einer Topleistung in allen Disziplinen aufzeigen.“ Tatsächlich: Vor der Weltmeisterschaft gab es im Weltcup in Abfahrt und Super-G kein Top-3-Resultat für die Deutschen.

Auch Abfahrts-Ass Thomas Dreßen reagierte euphorisiert auf das von Kira Weidle, Romed Baumann und Andreas Sander eroberte Edelmetall: „Ich bin so stolz, Teil dieses großartigen Teams zu sein“, schrieb er auf Facebook: „Und da ist noch einiges zu erwarten.“ Maier meint im Hinblick auf die zweite WM-Woche: „Wir haben das Soll bereits erfüllt und haben keinen Druck. Alles, was wir jetzt bringen, ist Zugabe.“

Und warum soll bei der Zugabe nicht auch gefeiert werden? Alexander Schmid ist beim Parallelrennen am Dienstag (9.00 Uhr, K.o.-Runde ab 14.00 Uhr/ARD und Eurosport) ein Medaillenkandidat, im Teamevent tags darauf sind ebenfalls Podestchancen da. Zum Abschluss am Sonntag will der Münchner Linus Straßer im Slalom angreifen. „Wir haben auch in den technischen Disziplinen besondere Sportler“, sagt Maier.  dpa/sid

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