Seit 2017 im Visier

von Redaktion

Ancelotti hätte „Upa“ haben können

München – Als Dayotchanculle „Dayot“ Oswald Upamecano im Februar 2017 mit einem Fotografen seines neuen Arbeitgebers RB Leipzig in seine französische Heimat Evreux reiste, hatte der FC Bayern schon ein Auge auf den Innenverteidiger geworfen. Der heute 22-Jährige wechselte in der Saison 2016/2017 in der Winterpause aus Salzburg nach Leipzig. In München hatte damals Carlo Ancelotti das Trainer-Erbe von Pep Guardiola angetreten, und für die Innenverteidigung wurde Mats Hummels verpflichtet, der neben Jerome Boateng für Stabilität sorgen sollte. Lang ist’s her – und trotzdem war damals schon abzusehen, dass 1,86-Meter-Mann Upamecano irgendwann den Weg von Leipzig nach München finden würde. Im kommenden Sommer ist es so weit.

Der abwandernde David Alaba schwärmt von seinem designierten Nachfolger: „Es ist kein Geheimnis, dass er sehr viel Talent hat. Er ist robust, zweikampfstark und hat seine Qualitäten in der Spieleröffnung. Er hat sich jedes Jahr weiterentwickelt.“ Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärt: „Dayot wird ein sehr wichtiger Baustein für unsere Mannschaft in den kommenden Jahren sein, davon sind wir überzeugt.“ Die Bayern lassen sich den französischen Nationalspieler 43 Millionen kosten, die als Ablösesumme festgelegt sind.

Das Fußballspielen lernte „Upa“ in einem Fußball-Käfig in seiner Heimat Evraux. Die 45 000-Einwohner-Stadt liegt in der Normandie. Hier wuchs Upamecano auf und kehrt oft zurück.  bok

Artikel 1 von 11