München – Das Coronavirus hält den FC Bayern weiter in Atem: Nach dem Schock um Thomas Müller hat es nun offenbar auch Benjamin Pavard erwischt.
Wie der TV-Sender Sky gestern Abend als Erstes berichtete, soll der Rechtsverteidiger der Münchner just eine Woche nach Müller ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet worden sein. Der nächste Corona-Schock und neue Personalsorgen für den Rekordmeister.
Von Vereinsseite gab es bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe nichts Offizielles zu Pavard. Die Rechnung in diesem Fall ist aber relativ einfach. Der Franzose muss ab sofort die üblichen 14 Tage in Quarantäne und fällt damit bis auf weiteres aus. Nicht nur am Samstag beim Bundesliga-Spitzenspiel in Frankfurt, sondern auch beim Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse bei Lazio Rom und daheim gegen Köln.
Ob es für das Topspiel in der Bundesliga gegen die Dortmunder Borussia am 6. März reicht, wird sich zeigen. So oder so dürften die Verantwortlichen beim Rekordmeister langsam aber sicher verzweifeln.
Innerhalb der vergangenen vier Wochen hat es sage und schreib vier Kicker der Roten erwischt. Erst verpassten der Spanier Javi Martínez und Mittelfeld-Antreiber Leon Goretzka corona-bedingt die Club-WM in Katar, im Mittleren Osten folgte dann Müllers Positivfall (inklusive umstrittener Heimreise im Mondanzug) und nun die Hiobsbotschaft bei Pavard, der bei der Club-WM noch das goldene Siegtor für die Münchner im Finale gegen die Mexikaner aus Tigres erzielte.
Zur Erinnerung: Sowohl Serge Gnabry als auch Niklas Süle und Joshua Zirkzee waren zuvor allesamt falsch positiv getestet gewesen.
Was bedeutet diese erneute Hiobsbotschaft nun für Bayern-Trainer Hansi Flick? Muss er bei der Wahl der Aufstellungen künftig nehmen, was er kriegen kann. Goretzka und Martínez befinden sich noch im Aufbautraining, Gnabry sowie Douglas Costa sind verletzt, Jerome Boateng aus privaten Gründen bis auf weiteres außen vor und das Duo Müller/Pavard befindet sich in Quarantäne – akuter Personalmangel für die nächsten Aufgaben. lop