Ehrenpräsident Erwin Staudt hat dem VfB Stuttgart im Zuge der schweren Führungskrise seinen Rat angeboten. „Wenn die Leute Unterstützung brauchen, stehe ich Gewehr bei Fuß!“, sagte der 72-Jährige. Nach zahlreichen Rücktritten oder Abberufungen in den vergangenen Tagen ist im Präsidium nur noch Präsident Claus Vogt übrig geblieben. Im Vorstand des Bundesligisten sitzt derzeit lediglich Clubchef Thomas Hitzlsperger. „Wenn die ganze Führungsriege weg ist, frage ich mich: Wer führt jetzt eigentlich?“, sagte Staudt. Er war von 2003 bis 2011 Präsident des VfB.
Borussia Mönchengladbachs Vereinsikone Berti Vogts kann den Wechsel von Trainer Marco Rose zu Borussia Dortmund nicht nachvollziehen. „Ich weiß nicht, ob Marcos Entscheidung wirklich die richtige war. Die Profi-Kader der beiden Clubs sind aktuell ähnlich gut besetzt, vielleicht ist der meiner Borussia sogar etwas stärker“, schreibt der ehemalige Bundestrainer in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online. Vogts (74) glaubt: „Die Chance, in den kommenden Jahren einen Titel zu gewinnen, ist mit Gladbach sogar größer als mit Dortmund.“ Rose wechselt im Sommer nach zwei Jahren am Niederrhein zum BVB. In der Bundesliga liegen beide Teams derzeit nahezu gleichauf. Er sei zwar „traurig“, so Gladbachs Rekordspieler Vogts über den Wechsel, dennoch wünsche er Rose „alles erdenklich Gute“.