Der fünfmalige Fußball-Nationalspieler Amin Younes hat es mit seiner Gala im Topspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München (2:1) auch Joachim Löw angetan. „Younes hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte der Bundestrainer den Offensivspieler bei „Sport1“. Löw war am Samstag selbst im Stadion, als Younes per Traumtor traf. Was ihm besonders imponiert: „Er findet allmählich wieder seinen Rhythmus. Seine Technik und Orientierung auf dem Platz sind großartig. Er ist ein Spieler, der Eins-gegen-Eins-Situation bestens auflöst.“ Darf sich Younes (27) womöglich Hoffnungen auf ein Comeback in der Nationalmannschaft machen? Sein bislang letztes Länderspiel bestritt der Confed-Cup-Sieger von 2017 am 8. Oktober 2017 in der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan (5:1).
Markus Babbel hat seinen ehemaligen Spieler Thomas Hitzlsperger für dessen Rolle in der Führungskrise des VfB Stuttgart scharf kritisiert. Der VfB gebe „im Moment einfach ein desolates Bild nach außen ab“, sagte der Ex-Trainer der Schwaben in der TV-Sendung „SWR Sport“. Hitzlsperger hatte den Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten mit einem Brief auf seiner Internetseite kurz vor Silvester öffentlich gemacht. „Der offene Brief war natürlich ein absolutes Desaster. Das hätte ich dem Thomas nicht zugetraut. Da habe ich ihn etwas intelligenter eingeschätzt“, sagte Babbel. „Da war für mich völlig klar, das geht nicht, das war unter der Gürtellinie.“ Hitzlsperger hatte in dem Schreiben VfB-Präsident Claus Vogt angegriffen und ihm unter anderem Inkompetenz unterstellt. Seitdem herrscht Chaos bei den Schwaben, Führungskräfte des Clubs sind zurückgetreten oder wurden abberufen. Babbel, der von 2008 bis 2009 als VfB-Coach gearbeitet hatte, sieht neben Hitzlsperger nun auch Vogt gefordert. „Genauso der Präsident, der Herr Vogt muss auch wissen, dass er im Moment keine gute Rolle spielt“, sagte der 48-Jährige.