Biathlon
Trotz weniger Erfolge des deutschen Teams hat die Biathlon-Weltmeisterschaft den TV-Sendern gute Einschaltquoten beschert. Das letzte Rennen aus Pokljuka sahen am Sonntagnachmittag durchschnittlich 4,90 Millionen Menschen, was nach Angaben des ZDF einem Marktanteil von 33,8 Prozent entspricht. Die anschließende Berichterstattung von den Leichtathletik-Meisterschaften in der Halle wollten nicht einmal halb so viele Menschen (2,27 Millionen) sehen. Bei allen Biathlon-Übertragungen aus Slowenien schauten an den beiden Wochenenden mehr als 4,5 Millionen Menschen zu. Den Topwert gab es am Sonntag vor einer Woche mit 5,68 Millionen bei der Live-Übertragung des Verfolgungsrennen der Damen in der ARD.
Behindertensport
Anna-Maria Rieder hat beim Weltcup der Para-Ski-Alpinen im österreichischen Leogang für das herausragende deutsche Ergebnis gesorgt. Die 21-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen feierte in der Startklasse der stehenden Frauen vier Siege in vier Rennen und verwies ihre erfahrenere Teamkollegin Andrea Rothfuss jeweils auf Rang zwei. Die zweimalige Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster überzeugte bei den Monoskifahrerinnen mit drei Siegen und einem zweiten Platz.
Basketball
Die deutschen Basketballer haben die Qualifikation für die EM im kommenden Jahr mit einer weiteren Niederlage abgeschlossen. Das Team von Trainer Henrik Rödl verlor am Montagabend in Podgorica gegen Gastgeber Montenegro mit 75:82 (32:45) und beendete die Gruppe mit nur einem Sieg aus sechs Spielen als Tabellenletzter. Das schwache Abschneiden ist aber bedeutungslos, weil Deutschland als Co-Gastgeber bereits zuvor für die EM 2022 gesetzt war. Im kommenden Jahr sollen eine Vorrunde in Köln und die Endrunde in Berlin stattfinden. Wegen Corona war das Turnier auf 2022 verschoben worden.
Tennis
Novak Djokovic muss nach seinem neunten Titelgewinn bei den Australian Open in Melbourne für „einige Zeit“ kürzertreten. Eine MRT-Untersuchung habe ergeben, dass sich seine Verletzung an der schrägen Bauchmuskulatur durch die Belastung weiter verschlimmert habe, sagte der 33 Jahre alte Serbe am Montag und sprach von einem 25 Millimeter langen Riss. Wie lange er pausieren wird, gab er nicht an. „Laut des Arztes ist es nicht allzu schlimm, aber ich muss mir eine Auszeit nehmen und es heilen lassen. Der Riss ist größer“, sagte Djokovic, der am Sonntag mit einem beeindruckenden 7:5, 6:2, 6:2 über den Russen Daniil Medwedew triumphiert hatte. Die Verletzung hatte den Weltranglistenersten im Verlaufe des Turniers teils stark eingeschränkt.