München – Wieder ein Doppelpack, wieder zwei Tore weniger bis zum Bomberrekord: Mit seinen zwei Treffern beim 5:1-Heimsieg überden 1. FC Köln hat Robert Lewandowski erneut Boden gut gemacht auf Gerd Müllers (nun womöglich nicht mehr ganz so) „ewige 40“.
Für den Polen waren es die Treffer 27 und 28 in der laufenden Bundesliga-Saison, womit es also nur noch zwölf bis zur Bestmarke der Bayern-Legende sind. Bei elf verbleibenden Spieltagen muss der 30-jährige Lewandowski also im Schnitt 1,09 Tore pro Partie erzielen, um endgültig in die Geschichtsbücher der Bundesliga einzugehen.
Mit seinen beiden Treffern gegen Köln überflügelte Lewandowski Gerd Müller bereits als Spieler mit den meisten Toren nach einem 23. Spieltag. Die Bayern-Legende kam in den Spielzeiten 1969/1970 und 1971/1972 „lediglich“ auf 25 Tore. Somit hat der Pole also auch beim direkten Vergleich mit dem „Bomber“ während dessen Rekordsaison 1971/72 weiterhin die Nase vorn und führt zudem souverän das Rennen um die Bundesliga-Torjägerkanone sowie den „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen Europas an.
Auch der Blick auf die Statistik sieht gut aus: Der Weltfußballer benötigt in der Bundesliga durchschnittlich 67 Minuten, um ins Schwarze zu treffen. Gelingt es ihm, diese Frequenz beizubehalten, käme er bis zum 34. und letzten Spieltag auf weitere 14,7 Treffer – und hätte damit die magische Müller-Marke übertroffen. jau