Unterhaching: Durchwachsene Saisonbilanz

von Redaktion

Unterhaching – Mit einer ordentlichen Vorstellung, aber ohne zählbaren Erfolg haben die Volleyballer des TSV Unterhaching ihre Bundesligasaison beendet. Insofern war das 0:3 (32:34, 19:25, 18:25) zu Hause gegen Düren beispielhaft für die gesamte Spielzeit. „Wir hatten die Chance, haben aber auch diesmal den Satz wieder nicht gewonnen“, sagte Trainer Patrick Steuerwald mit Blick auf den hart umkämpften ersten Durchgang, in dem sein Team gegen den Tabellenzweiten vier Satzbälle vergab.

Hachings Saisonbilanz fällt durchwachsen aus. Der letzte Platz bleibt zwar ohne Folgen, weil es in diesem Jahr keinen Absteiger gibt, doch hatte man gehofft, vor VCO Berlin zu landen, was knapp misslang. Positive Akzente konnten aber immer wieder die ganz jungen Spieler setzen, auch gegen Düren: Libero Leonard Graven (16) wurde als MVP ausgezeichnet, Juro Petrusic (17) war mit 17 Punkten bester Angreifer der Partie. „Die spielerische Entwicklung war bei uns zu sehen, mental haben wir das aber nicht so gut geschafft wie erhofft“, sagte Steuerwald, der in der kommenden Saison gern um die Playoff-Teilnahme mitspielen würde. „Mit zwei, drei erfahrenen Leuten als Verstärkung wärst du da schon dran.“ Doch ist, auch wegen Corona, derzeit noch völlig ungewiss, ob und wie es mit Erstligavolleyball in Haching weitergeht. um

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