Stimmen zu Löws Entscheidung

„Erst mal eine traurige Nachricht“

von Redaktion

Fritz Keller (DFB-Präsident): „Dass er uns frühzeitig über seine Entscheidung informiert hat, ist hoch anständig. Er lässt uns als DFB somit die nötige Zeit, mit Ruhe und Augenmaß seinen Nachfolger zu benennen.“

Oliver Bierhoff (DFB-Direktor): „Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen. Persönlich werden wir verbunden bleiben.“

Bastian Schweinsteiger (Weltmeister 2014): „Mein Respekt gilt Joachim Löw. Auch ich habe ihm persönlich viel zu verdanken. Ich wünsche ihm und dem Team zum Abschluss den EM-Titel.“

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident beim WM-Triumph 2014): „Unsere gemeinsame Zeit mit dem Höhepunkt Brasilien 2014 war überragend, weil zwischen uns absolutes Vertrauen herrschte. Jogi hat eine Ära geprägt.“ Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern): „Joachim Löw hat eine enorm erfolgreiche Ära geprägt, mit dem Gewinn der WM 2014 in Brasilien als Höhepunkt. Der DFB ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Er hat sich einen würdigen Abschluss verdient.“

Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler): „Das ist eingeschlagen wie eine Bombe. Aber es hätte keinen besseren Zeitpunkt geben können. Er nimmt den Druck von der Mannschaft, es wird nicht mehr über Neuaufbau gesprochen. Jetzt kann man sich auf das konzentrieren, was auf dem Platz passiert.“

Joseph S. Blatter (früherer FIFA-Präsident): „Joachim Löw ist eine große Persönlichkeit. Aber wie viele erfolgreiche Menschen bekam er plötzlich mehr Kritik als Lob zu hören – wohl, weil er an seinem eigenen Leistungsausweis gemessen wurde. Wegen seiner Vergangenheit in Winterthur, Schaffhausen und Frauenfeld genießt Löw auch in der Schweiz große Sympathien. Dank ihm stand uns die deutsche Nationalelf noch näher.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Es ist erst mal eine traurige Nachricht – trotzdem ist er noch im Amt. Das ist das Wichtige, dass er das große Turnier noch macht. Er hat einen extremen Impact gehabt auf den deutschen Fußball.“

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Joachim Löws Entscheidung verdient viel Respekt, weil es sich um eine Entscheidung der eigenen Stärke handelt.“

Artikel 1 von 11