Ach, Schalke! Es läuft schief, was nur schieflaufen kann. Der hoffnungslose Tabellenletzte hielt in Wolfsburg ganz achtbar mit, ehe die Abwehr in eine kurze Unpässlichkeit geriet. Wie beim Flippern sprang der außer Kontrolle geratene Ball zwischen den Königsblauen hin und her – und am Ende von Shkodran Mustafis Kopf ins eigene Tor. 0:1 in der 31. Minute – danach brachen wie üblich die Dämme. Mustafi, 2014 dem Weltmeister-Team angehörig, wechselte in der Winter-Transferperiode auf Leihbasis vom FC Arsenal, der für ihn keine Verwendung mehr hatte, zu Schalke. Erstmals spielt der Weltenbummler (Italien, Spanien, England) in der Bundesliga. Er hatte nun (Eigen-)Torpremiere. Aber wenigstens spielt er – anders als Klaas-Jan Huntelaar. Beim vermeintlichen Retter wird es wohl bei zehn Minuten Ende Januar gegen Bremen bleiben. gük/Foto: dpa/Pförtner