Das Hallenhockey kehrt zurück

von Redaktion

Frauen des Münchner Sportclubs setzten am Sonntag die Bundesliga-Saison fort

München – Die gesamte Punktrunde in der Hallenhockey-Bundesliga musste wegen den Pandemie abgesagt werden. Die im Oktober abgebrochene Saison im Feldhockey konnte aber jetzt fortgesetzt werden, allerdings vorerst ohne Zuschauer. Die Frauen des Münchner Sportclubs starteten am Sonntag in Hamburg in die restliche Bundesliga-Saison. Die Partie beim Harvestehuder THC endete torlos.

Für den MSC-Coach André Schriever allerdings Grund zur Freude: „Dieses Unentschieden könnte in der Endabrechnung noch Gold wert sein“. Nach der regulären Saison gibt es in der Bundesliga diesmal eine Play-Off-Runde um die Titel, sowie eine Play-Down-Runde um den Klassenerhalt Das Remis in der Hansestadt kam nicht ganz erwartet.

So war die Vorbereitung nach der sechsmonatigen Pause und der teilweise Sperre der Kunstrasenplätze in der Lerchenau recht kompliziert. Coronabedingt hielten sich auch die personellen Veränderungen im Grenzen. Immerhin stiegen einige talentierte Eigengewächse in den Bundesliga-Kader auf. Für die Nullnummer in Hamburg fand der MSC-Coach nur lobende Worte: „Das war eine unfassbar leidenschaftliche Leistung“.

Dabei hatten die Münchnerinnen noch Pech, dass Anna Sophie Stumpf mit einem fulminanten Schuss nur die Querlatte traf. Die MSC-Defensive um die starke Torhüterin Selina Müller stemmte sich erfolgreich gegen alle Offensivaktionen von Harverstehude. Für den MSC geht es bereits am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim Mannheimer HC weiter. Der erste Auftritt in München ist dann nach der Osterpause am 10. April gegen die Toppfavoritinnen von Rot-Weiß Köln. Das erklärte MSC-Ziel lautet weiter Ligaerhalt, das Remis beim Restart in Hamburg eröffnet eventuell die Möglichkeit noch die Meisterrunde zur erreichen. KLAUS KIRSCHNER

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