Düsseldorf – Bundestrainer Joachim Löw traut den DFB-Neulingen Jamal Musiala, 18, und Florian Wirtz, 17, viel zu, bremste aber zugleich die Erwartungen. „Beide haben riesiges Potenzial, und ich bin sicher, dass wir in den nächsten Jahren noch viel Freude an ihnen haben werden“, sagte Löw. Es gelte aber auch, „nichts zu überstürzen“.
Die Offensivtalente sollen sich „in aller Ruhe und unbeschwert entwickeln können. Wir sind gespannt darauf, sie noch besser kennenzulernen.“ Musiala spielte in der Jugend überwiegend für englische Auswahlteams, zuletzt für die U 21. Im vergangenen Monat entschied sich der gebürtige Stuttgarter, der bis zu seinem Wechsel zum FC Bayern 2019 beim FC Chelsea ausgebildet wurde, aber nach einem Gespräch mit Löw für eine Zukunft im deutschen Nationaltrikot.
Bei einem Einsatz in der WM-Qualifikation gegen Island, Rumänien oder Nordmazedonien wäre er für Deutschland festgespielt. Eine Einsatzgarantie hat Löw aber weder Musiala noch für den Leverkusener Wirtz vorab gegeben. Sie sollen beim A-Team vielmehr „behutsam an das höchste Level“ herangeführt werden. dpa