Tennis
Alexander Zverev rückt Roger Federer auf die Pelle, Dominik Koepfer erreicht seinen Karrierebestwert: Die beiden deutschen Tennisprofis haben durch ihre starken Auftritte beim Turnier in Acapulco/Mexiko in der ATP-Weltrangliste Boden gut gemacht. Der Hamburger Zverev (23) bleibt zwar Siebter, ihm fehlen nach seinem Finaltriumph gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas aber nur noch rund 300 Punkte auf den 20-maligen Grand-Slam-Champion Roger Federer (Schweiz) vor ihm. Der Schwarzwälder Koepfer (26), der sich im Halbfinale Zverev hatte beugen müssen, machte einen kräftigen Sprung und verbesserte sich um 17 Plätze auf Rang 54. Jan-Lennard Struff (30/Warstein) rutschte aus den Top 30 und ist nun 42. Beste deutsche Frau im Ranking bleibt die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber aus Kiel als 26. Laura Siegemund (33/Metzingen) steht als deutsche Nummer zwei auf Rang 59. Ab dem Mittwoch haben die deutschen Topspieler die Chance, beim Masters in Miami weiter Punkte fürs Ranking zu sammeln.
ServusTV hat sich erstmals Live-Rechte für ein Grand-Slam-Turnier im Tennis gesichert. Der deutsch-österreichische Sender zeigt ausgewählte Top-Spiele sowie die Finalpartien der French Open, die am 23. Mai beginnen sollen. Auch Eurosport überträgt live aus Paris. Servus TV hatte zuletzt bereits die Free-TV-Rechte am ATP-Turnier in Stuttgart und am WTA-Turnier in Berlin erworben, beide Rasenevents sollen im Juni steigen.
Motorrad
Der sechsmalige MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat den Wettlauf mit der Zeit verloren und geht beim Saisonauftakt am Wochenende in Katar (Sonntag, 19 Uhr) nicht an den Start. Das gab das Honda-Werksteam bekannt. Der Spanier habe es in Absprache mit den Ärzten für ratsam gehalten, acht Monate nach seinem Oberarmbruch noch mit einem Einsatz zu warten. Stefan Bradl (Zahling) springt wie im Vorjahr ein. „Ich bin froh, dass jetzt eine Entscheidung gefallen ist, weil ich mich ja auch mental auf diesen Renneinsatz vorbereiten sollte“, sagte der 31-Jährige. Am Dienstag fliegt der Honda-Testfahrer zurück nach Katar, wo er zuletzt getestet hatte. „Ich denke, am Mittwoch kann ich dann wieder raus an die Rennstrecke“, so Bradl. Der frühere Moto2-Weltmeister war im Vorjahr bei elf Rennen als Ersatzmann zum Einsatz gekommen.