Thomas Müller schließt nicht aus, noch einmal für einen anderen Fußballverein als den FC Bayern zu spielen. „Ich bin nicht auf diesen Verein festgelegt“, sagte der 31-Jährige der britischen „Times“. Er habe zwar eine besondere Beziehung zu dem Club, den er schon geliebt habe, bevor er zu spielen anfing, so Müller. „Aber wenn sich eine Situation ergibt, wo man eine Entscheidung treffen muss, ob man vielleicht für einen anderen Club spielt, dann wäre das keine Schande und überhaupt kein Problem.“ Müller verwies auf seinen langjährigen Teamkollegen Thiago, der mittlerweile beim FC Liverpool spielt. Ob er auch selbst nach England wechseln würde, ließ der Angreifer offen. „Es gefällt mir. Aber einige Kulturen, die Sprache und sowas, der spezielle Dialekt, da verstehe ich nicht alles.“
Die europäische Klubvereinigung ECA will sich stärker für Gleichberechtigung im Fußball engagieren. Unter dem Titel „Be a Changemaker“ veröffentlichte die bislang hauptsächlich bei den Männern in Erscheinung getretene ECA ein Strategiepapier. Damit sollen Leitplanken geschaffen werden, durch die der Frauenfußball „nachhaltig wachsen, gedeihen und letztendlich florieren“ kann.