Großer Jubel der starken Studenten: Cambridge triumphiert beim 166. Ruder-Klassiker

von Redaktion

Es ist das berühmteste Ruderboot-Rennen der Welt: Erstmals wurde es 1829 ausgetragen, am Ostersonntag kam es bei den Männern zum 166. Achter-Duell zwischen den Elite-Universitäten aus Cambridge und Oxford. Jubeln durften am Ende die Studenten von Cambridge, die ihre Erzrivalen um eine Bootslänge abhängten. Damit führt Cambridge im Gesamtvergleich mit 85:80 Siegen, 1877 endete das Rennen unentschieden.

Im 75. Frauenrennen setzten sich die Ruderinnen aus Cambridge mit einem knappen Vorsprung von weniger als einer Bootslänge durch (neuer Gesamtstand: 45:30 Siege für Cambridge). Ausnahmsweise wurde der Wettbewerb nicht in London auf der Themse, sondern auf dem ruhigeren Fluss Great Ouse bei Ely, nördlich von Cambridge, ausgetragen. Die mit 4,9 km Länge deutlich kürzere Strecke verläuft eher geradlinig, während der Kurs in London (6,8 km) weitaus kurviger ist. Mit dem Wechsel nach Ely wollten die Organisatoren in diesem Jahr verhindern, dass sich Zuschauer am Flussufer versammelten. „Bleibt weg“, baten die Veranstalter. 2020 war das Rennen wegen der Corona-Krise ausgefallen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Boat Race waren bei beiden Rennen Schiedsrichterinnen im Einsatz. Als erste weibliche Offizielle beim Männer-Rennen schrieb Sarah Winckless Geschichte. afp/neil hall

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