Das Ziel: guter Fußball

von Redaktion

Türkgücü München trifft auf Saarbrücken

München – Klar, Serdar Dayat würde gerne bleiben. „Jeder Trainer würde gerne mit so einer Mannschaft weiterarbeiten“, sagte der Trainer von Türkgücü München. Nun wolle man aber erst „die letzten Saisonspiele bestmöglich bestreiten und dann wird man sehen, wie es weitergeht“. Dem Vernehmen nach ist aber bereits geklärt, wie es weitergeht. Dayat wird in der nächsten Saison nicht mehr an der Seitenlinie der Münchner stehen. Türkgücü hat sich in den vergangenen Wochen einen Kandidatenkreis zusammengestellt, auch erste Gespräche sollen bald geführt werden. Einen konkreten Favoriten gibt es allerdings noch nicht.

Mit Dayat reisten die Münchner am Freitag nach Saarbrücken, am heutigen Samstag steht das Duell mit dem Tabellenfünften der 3. Liga an. Nach zuletzt drei Siegen in Folgen gab Dayat zu, „etwas entspannter“ zu sein, der Fokus lag aber längst schon wieder auf dem nächsten Gegner: „Saarbrücken ist eine spielerisch starke Mannschaft. In der Offensive spielen sie guten Kombinationsfußball, da müssen wir wieder schauen, dass wir wie zuletzt kompakt stehen und gut gegen den Ball arbeiten.“ Der Coach erwartet eine kompromisslose Zweikampfführung. Das Thema Aufstieg ist bei Türkgücü hingegen längst abgehakt, auf die Abstiegsplätze hat man sich ein angenehmes Polster aufgebaut. Das Ziel für die restliche Saison ist daher ein einstelliger Tabellenplatz.

„Ich möchte, dass wir weiterhin guten Fußball anbieten, so wie wir das in den letzten Spielen schon immer mehr gezeigt haben“, sagt Dayat. Ob der Ex-Löwe Aaron Berzel wieder in die Startelf zurückkehrt, wollte der 51-Jährige noch nicht verraten. Klar ist nur, dass die Münchner verletzungsbedingt weiter auf ihren Toptorschützen Petar Sliskovic verzichten.

Lucas Röser wird also wieder in der Sturmzentrale beginnen, die Leihgabe von Kaiserslautern kommt ohnehin immer besser in Form.  nms

Artikel 1 von 11