Man hört ja alles, was im Stadion gesprochen wird. Tobias Sippel, der unverhofft und durch die Rote Karte für seinen Kollegen Yann Sommer zu einem Einsatz im Tor von Borussia Mönchengladbach gekommen war, rief in der Schlussphase des Spiels bei der Berliner Hertha: „Mein Kreuzband.“ Bei einer Parade hatte er sich das linke Knie verdreht. Sofort eilte Schiedsrichter Patrick Ittrich herbei und danach die Ärzteschaft. Fußballer haben ein gutes Gespür für ihren Körper, können einen Schaden meist sicher identifizieren. In diesem Fall war es nicht die richtige Diagnose: Tobias Sippel konnte nach Behandlung aufstehen und die Partie zu Ende bringen. Der 33-Jährige ist – zu seinem Glück – kein Medizinexperte. Bisherige Verletzungen waren: Armbruch, Muskelfaserriss, Innenbandanriss im Knie. Das Kreuzband ist heil. Nach wie vor. gük/Foto: Imago//Contrast