TV-Kritik: Bitte jetzt jedes Mal einladen, den Michl!

von Redaktion

Deutschland hat gestern der K-Frage entgegengefiebert: Kann sich Bayern in der Königsklasse halten? Wir beantworten weitere Fragen zum Flicksalsspiel gegen PSG, für das Sky-Öffentlichkeitsarbeiter Sebastian Hellmann Großes versprach: „Es wird eine gute Fußball-Unterhaltung, versprochen. Sie sehen, bei uns sind Sie genau richtig.“ Das klang nach: Normalerweise ist es ja eher mau bei uns, aber heute gibt’s Super-Sky.

– Die W-Frage: Alle wollten wissen, ob sich Patrick Wasserziehr noch einmal traut, Hansi Flick nach seiner Zukunft zu befragen. Oder dreht Flick den Spieß um und erkundigt sich nach Wasserziehrs Zukunft? „Sagen Sie mal, Herr Wasserziehr: Sky verliert ja die Rechte an der Champions League. Esther Sedlaczek und Jessy Libbertz sind schon weg. Werden Sie Ihren Vertrag erfüllen?“ Da sieht der Patty endlich mal, wie arg das nervt und antwortet pampig: „Nächste Frage!“

– Die F-Frage: Leider fiel der Showdown zwischen Flick und Wasserziehr aus. Denn der Sky-Frager kniff vor den Flick-Fragen und ließ sich seinen Kaffee höchstwahrscheinlich daheim in Hamburg umrühren. Stattdessen vernahm Hellmann den Trainer und blieb brav: „Wir versuchen ein Interview mit Ihnen, in dem Sie nicht einmal ‚Nächste Frage‘ sagen müssen.“ 41 Jahre nach „Wo ist Behle?“ blieb offen: Wo ist Wasserziehr? Nächste Frage!

– Die M-Frage: Ach, der Lothar, Deutschlands zweitliebster Franke nach K-Fragen-Markus. Das wäre ein Mix: Maggus Maddäus! Er verriet: „Ich habe mit Hansi Flick delefoniert, er ist bosidief.“ (Nicht beim Gorona-Desd). Für die Hansi-Zukunft sieht er aber schwarz: „Das Dischduch ist nicht mehr zu kidden.“ Wer kennt es nicht, das ungekiddede Dischduch? Wichtige Erkenntnis: Wenn Lothar „Bordeaux“ sagt, meint er nicht Porto, sondern Bordeaux. Für die große Show sorgte Michael Mittermeier, Vorsitzender des Flick-Fanclubs Pullach. Der Michl weinte fast um seinen Lieblings-Hansi: „Wir haben so einen tollen Trainer bekommen, der uns das Herz hat aufgehen lassen. Es ist so todschade.“

Selbst als er nicht im Bild war, grantelte er weiter: „Man versteht’s nicht.“ Sein kraftvolles Fazit in Sachen Boateng-Trennung vor dem Hinspiel gegen Saaschamaa, wia mia in Bayern sogn: „Ein Scheiß-Timing.“ Hallo Sky: Bitte jetzt jedes Mal einladen, den Michl!

JÖRG HEINRICH

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