Das Pech verfolgt Türkgücü derzeit – am Freitag auch noch lange nach Spielende. Als die Flutlichter im Olympiastadion bereits ausgeschaltet waren, schnappte sich Geschäftsführer Max Kothny einen Ball, um mit ein paar Mitarbeitern die eigenen Fußballkünste zu demonstrieren. Anscheinend fehlte Kothny aber das passende Schuhwerk, rutschte der 24-Jährige doch aus und legte sich der Länge nach auf den Rasen. Ähnlich präsentierte sich die Mannschaft von Türkgücü in der zweiten Halbzeit gegen den SC Verl. Nach einem ansehnlichen Start inklusive Führung schalteten die Münchner mehrere Gänge runter und kassierten am Ende eine 1:2-Niederlage. In der Offensive fehlte mal wieder der wechselwillige Sercan Sararer. Aber warum? Kothny sagte, der 31-Jährige habe von den Ärzten aufgrund der Wadenprobleme „keine Freigabe“ für das Spiel erhalten. Berater Michael Ruhnau sagte jedoch auf Nachfrage unserer Zeitung, dass Sararer nur bis zum 2. Mai krank geschrieben war und derzeit wieder „absolut fit“ sei. Ruhnau geht davon aus, dass Sararer zum 30.06.2021 ablösefrei wechseln kann und die von Türkgücü gezogene Option unwirksam ist – der Fall wird vor dem Arbeitsgericht entschieden. nms