TRIATHLON

Lindemann träumt von Olympia-Medaille

von Redaktion

Laura Lindemann lässt sich nicht beirren. Selbst ihre Corona-Infektion knapp vier Monate vor den Olympischen Spielen warf sie nicht aus der Bahn. „Das Ziel für Tokio hat sich nicht verändert. Ich will nach wie vor eine Medaille. Das ist mein Traum, dafür tue ich immer noch alles.“ Knapp sechs Wochen liegt ihre Infektion zurück, seit etwa einem Monat ist die 24-Jährige wieder im Training. „Es war zum Glück ein milder Verlauf. Aber ich war zwei Wochen raus aus dem Training und konnte wirklich gar nichts machen. Das merke ich mittlerweile schon“, sagte Lindemann. Sie wisse, dass ihr Medaillen-Vorhaben durch die Erkrankung zumindest „erschwert“ wurde. Zwei Wochen Stillstand können im Leistungssport schließlich entscheidend sein. Die WM-Dritte von 2020 konzentriert sich auf das Positive: „Immerhin habe ich jetzt den Vorteil, dass ich nachgewiesene Antikörper im Blut habe“, sagte sie lächelnd. Über die Sportfördergruppe der Landespolizei Brandenburg ist Lindemann schon einmal geimpft, da sei sie „privilegiert“.

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