Wie Arsenal-Star Luiz ein Münchner Fitnessstudio rettete

von Redaktion

Lucas Kruel trainiert Fußballstars aus ganz Europa nun online – Begeistert von Erling Haaland

München – Die Corona-Pandemie zwingt viele Unternehmer in die Knie. Ihn nicht: Lucas Kruel (30). Der Brasilianer ist der Chef des Fitnessstudios Nou Performance in Grünwald. Dort trainierte er bereits mit Thiago (30/jetzt Liverpool), Javi Martinez (32), Rafinha (35/Gremio Porto Alegre) oder Juan Bernat (28/Paris Saint-Germain). Aufgrund von COVID sind seine Räumlichkeiten seit März 2020 geschlossen. Er stand kurz vor dem Aus. Doch dank der Hilfe von Arsenal-Verteidiger David Luiz (34) aus der Premier League läuft es bei Kruel wieder rund. Der Personal-Coach: „Er war mein Gamechanger. David rettete mein Geschäft. Dank ihm habe ich 40 Prozent mehr Online-Kunden bekommen.“

Seit über einem Jahr bietet Kruel mit seinem Team Video-Trainings an. Über den Bildschirm leitet er seine aktuell 65 Kunden, darunter 40 Fußballer, an. Kruel: „Wir setzen dabei auf Kräftigung der Rumpfmuskulatur, Stretching, Stabilisierungs- und Beweglichkeitsübungen mit dem eigenen Körpergewicht. Eine Einheit dauert ungefähr 30 bis 45 Minuten.“

Auch Dortmund-Superstürmer Erling Haaland durfte der begeisterte Futsal-Spieler von Regensburg bereits online coachen. Kruel: „Den Kontakt hat David Luiz hergestellt. Mit Erling habe ich während des ersten Lockdowns 2020 trainiert. Es war super und sehr unkompliziert. Er ist sehr beweglich und der größte Typ, mit dem ich zusammengearbeitet habe. Leider habe ich ihn noch nie getroffen. Ich hoffe, ich kann ihn künftig persönlich kennenlernen.“

Bayerns Juve-Leihgabe Douglas Costa (30) ist einer von Kruels besten Freunden, den Flügelflitzer begleitet er fast während seiner gesamten Karriere. Der Fitness-Experte: „Während seiner Reha nach seinem Haarriss im rechten Fuß haben wir dreimal pro Woche trainiert. Bei dieser Verletzung war es mit der Belastung kompliziert, aber wir haben einen guten Weg gefunden. Er wird immer fitter. Hoffentlich kann er in dieser Saison noch für Bayern spielen.“ PHILIPP KESSLER

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