POKAL-SPLITTER

von Redaktion

HISTORIE: Der deutsche Rekordmeister FC Bayern (31 Meistertitel) ist mit 20 Titeln auch Rekordpokalsieger – und der entthronte Titelverteidiger. Die meisten Einsätze im DFB-Pokal hat Mirko Votava (79), die meisten Pokaltore schoss Gerd Müller (78). Borussia Dortmund hat bislang viermal den DFB-Pokal geholt, zuletzt 2017, RB Leipzig noch nie. Sechs Trainer gewannen drei Pokalendspiele: Karl-Heinz Feldkamp, Hennes Weisweiler, Ottmar Hitzfeld, Udo Lattek, Otto Rehhagel und Thomas Schaaf.

SERIE: Seit 2011 gab es kein Pokalendspiel mehr ohne Beteiligung der Bayern oder der Dortmunder. Damals besiegte Schalke 04 den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:0. Die Duisburger haben alle ihre vier Pokalendspiele verloren, Fortuna Düsseldorf gewann sein erstes erst im sechsten Anlauf. Der Dresdner SC und der TSV 1860 München haben eine perfekte Bilanz (2/2), der FC Bayern steht bei 20 von 24.

GEISTERSPIEL: Wie schon 2020 wird das Endspiel (seit 1985 in Berlin) im riesigen Olympiastadion pandemiebedingt auch in diesem Jahr ohne Zuschauer ausgetragen. Der FC Bayern besiegte Bayer Leverkusen im vergangenen Jahr im ersten Geisterfinale der DFB-Pokal-Geschichte mit 4:2.

TROPHÄE: Gespielt wird seit 1964 um einen feuervergoldeten Pokal, den der Kölner Künstler Wilhelm Nagel erschaffen hat. Er ist 52 Zentimeter hoch, 5,7 Kilogramm schwer und fasst bei der Siegesparty acht Liter. Verziert ist die Trophäe mit zwölf Turmalinen, zwölf Bergkristallen und achtzehn Nephriten. Der Platz für Gravuren auf dem Sockel reicht noch bis 2030.

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