FUSSBALL IN KÜRZE

Sané will bei EM „maximalen Erfolg“ Lahm: Keine weiteren DFB-Ambitionen WM-Final-Schiri Puhl gestorben

von Redaktion

Nationalspieler Leroy Sané sieht sich bei der Fußball-EM in der Bringschuld. „Nach einem Kurzeinsatz als sehr junger Spieler bei der EM 2016 und der Nicht-Nominierung 2018 wird es für mich das erste große Turnier als etablierter Nationalspieler sein. Dieser Rolle möchte ich gerecht werden“, sagte der 25-Jährige bei Sport1. „Ich möchte so viele Einsatzminuten wie möglich sammeln und den maximalen Erfolg mit der Mannschaft haben.“ Am Ende werde jeder Spieler an der Teambilanz gemessen, „und da haben wir einige Dinge gerade zu biegen aus der jüngsten Vergangenheit“, so der Profi vom FC Bayern. Persönlich blickt Sané auf eine erste Bayern-Saison „mit Höhen und Tiefen“ zurück. Zehn Tore und elf Vorlagen in 43 Pflichtspielen findet er „ganz ordentlich“, aber: „In der kommenden Saison möchte ich noch etwas stabiler sein, das ist mein Ziel.“

Philipp Lahm denkt nach dem Rücktritt von Präsident Fritz Keller offensichtlich nicht daran, das vakante Amt beim DFB in naher Zukunft zu übernehmen. Auf die Frage des „kicker“, ob er bereit sei, in absehbarer Zeit mehr Verantwortung zu übernehmen, antwortete der 37-Jährige kurz und knapp: „Da habe ich aktuell keine Ambitionen.“ Lahm wurde in den vergangenen Wochen immer wieder als möglicher Nachfolger von Keller gehandelt, der nach einem Nazi-Vergleich zurücktrat. Lahm selbst ist Turnierdirektor für die Heim-EM 2024 und Mitglied des Präsidiums. Auf die Frage, was nach seiner Tätigkeit für das Turnier ab Sommer 2024 komme, sagte Lahm: „Ich denke im Bereich Fußball nur bis 2024.“

Der frühere Spitzenschiedsrichter Sandor Puhl ist tot. Wie der ungarische Fußball-Verband gestern mitteilte, starb Puhl im Alter von 65 Jahren. Er zählte in den 1990er-Jahren zu den weltweit anerkanntesten Schiedsrichtern und leitete 1994 das WM-Endspiel zwischen Brasilien und Italien in den USA, das Brasilien nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen gewann. 1997 war Puhl in München der Unparteiische beim 3:1-Erfolg von Borussia Dortmund im Champions-League-Endspiel gegen Juventus Turin.

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