St. Petersburg – Romelu Lukaku schloss die Augen, ging auf die Knie und betete. In Gedanken war Belgiens Matchwinner nach dem Schlusspfiff nur bei seinem Freund Christian Eriksen, dem er schon nach dem ersten seiner zwei Treffer eine Botschaft geschickt hatte, die um die Welt ging (Foto: dpa).
„Bleib’ stark, Chris. Ich liebe dich“, hatte Belgiens Topstürmer beim Torjubel in eine Kamera gesagt und damit Millionen Menschen berührt. Die Sorge um den dänischen Mittelfeldstar Eriksen, der nur wenige Stunde vor Belgiens 3:0-Sieg gegen Russland kollabiert war, ließ Lukaku nicht zur Ruhe kommen.
Er habe vor dem Anpfiff „viel geweint“, erzählte der 28-Jährige. Mit Eriksen spielt Lukaku bei Inter Mailand, „ich verbringe mehr Zeit mit ihm als mit meiner Familie“, so Lukaku, „natürlich hat man da Angst“. sid