Frankreichs Verzicht auf gemeinsamen Kniefall

von Redaktion

München – Entgegen ihrer ursprünglichen Planung haben Frankreichs Nationalspieler vor dem EM-Spiel gegen Deutschland (1:0) am Dienstagabend darauf verzichtet, aus Protest gegen Rassismus auf die Knie zu gehen. Darüber, warum das so ist, kursieren aktuell zwei mögliche Begründungen. Einige Medien schreiben, das Team habe wegen der missglückten Greenpeace-Aktion eines Motorschirm-Piloten kurzfristig darauf verzichtet. Offenbar fiel die Entscheidung aber schon vor dem Spiel vor dem Hintergrund, dass sich nur einige Teams diesem in St. Petersburg zum Beispiel auch mit Pfiffen bedachten Protest anschließen.

„Wir sind der Meinung, dass, wenn wir es tun, es alle Nationen mit der Unterstützung der UEFA tun müssen“, erklärte Kapitän Lloris dem Sender RMC. „In der Premier League war es eine gemeinsame Bewegung. Bei diesem Wettbewerb ist es das bisher nicht“, sagte der Torhüter von Tottenham: „Das heißt aber nicht, dass wir die Sache nicht unterstützen.“  dpa

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