Gnadenlos-Almuth stellt Rüdiger vom Platz

von Redaktion

TV-Kritik

Grüß Gott, hier ist Heinrichs Kessel Buntes mit den wichtigsten Schlagzeilen zum Wunder von München, dem neuen Wunder von Bern. Lesen Sie, staunen Sie! Bei uns erfahren Sie alles über Glaskugel-Schweini, über Prinz and the Revoluschn, über Bundestrainerin Almuth Schult und über Lennert Kimmich. Ab geht die wilde Fahrt!

– Bastian Schweinsteiger ist ein Prophet! Der Gentleman-Kolbermoorer ist diesmal superlässig im weißen T-Shirt aufgelaufen – zum Entzücken von Jessy Wellmer. Denn dadurch war sein süßes kleines Influencer-Bäuchlein zu sehen. Das machen die Chips und die leckeren Cevapcici von der Ana. Propheten-Schweini hatte seiner Glaskugel ein Software-Update verpasst und ahnte schon vor dem Spiel visionär: „Vielleicht hilft uns ja ein Eigentor, wer weiß?“ Da dachte man noch: Wie verzweifelt kann man sein als Experte? Für Doppel-Eigentore ist die Schweini-Kugel zwar noch nicht ausgerüstet, das geht nur mit dem von Andi Scheuer verschleppten 5G. Trotzdem waren Jessy-Schweini weniger anstrengend als zuletzt. Lustigste Szene: Die Wellmerin tauft Interviewer Lennert Brinkhoff aus Versehen in „Lennert Kimmich“ um. Schweini reagiert fast schon ein bisserl schlagfertig, pardauz: „Hat der einen Bruder?“ – Drei Engel für Jogi! Die ARD-Experten haben es schon immer gewusst, das muss man ihnen lassen. Als das ganze Land vor dem Spiel wegen Löws Sturschädel-Taktik an Lichterketten gegen den Bundesjogi dachte, hielten Almuth Schatzi-Schult, Kevin-Prince „Prinz“ Boateng und der Bundeskuntz zum Flick-Vorgänger. „Wir müssen Jogi vertrauen“, verfügte Boa. Eisern Jogi-Union! Und sie behielten recht. Nach dem Spiel bereute Prinz seine versuchte Revoluschn mit Thomas Müller als Zehner bitterlich: „Meine Wunsch-Elf hau ich dann in die Tonne.“ Es gab viel zu besprechen an Deutschlands schönstem Fußballtag seit dem 4. Juli 1954, sogar Lothar durfte was sagen. Wobei wir uns so sehr gewünscht hätten, dass er den Vereinsnamen von Robin Gosens nennt: „Adalanda Berchamo.“ Aber nix war’s. Selbst an so einem prächtigen Tag wachsen die Fernsehbäume nicht in den Himmel.

– Almuth Schult will Bundestrainerin werden! Auch die Bundesalmuth hatte eine Wunsch-Elf parat, die Löw rücksichtslos ignorierte. Sie stellte Antonio Rüdiger vom Platz, denn: „Seine Zweikampfquote im letzten Spiel war eine Katastrophe. 12,5 Prozent gewonnene Zweikämpfe, das hat ihn für mich disqualifiziert.“ Bommi Bommes war ganz geschockt von Gnadenlos-Almuth und prophezeite: „Wenn Du später Bundestrainerin wirst, dann weiß ich, wie Du dann aus dem Zimmer der jeweiligen Spielerin gehst und gesagt hast, so, das sind meine Gründe.“ Daraufhin die Almuth knallhart: „Warum denn Spielerin? Das kann auch ein Spieler sein.“ Achtung, Hansi, Deine Nachfolgerin läuft sich schon warm!

– Gerd Gottlob spricht Portugieschisch! Der ARD-Holsteiner hat sich bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Lischabonn zum nördlichsten Portugiesen der Welt weiterqualifiziert. Er sprach einige Namen wie „Bruno Fernandsch“ extrem gekonnt Portugieschisch aus. Man dachte beinahe, er zieht die Nummer mit „Crischtianu Hunaudu“ (so heißt CR7 in echt nämlich ungefähr) gnadenlos durch. Davor schreckte Azoren-Gottlob dann aber doch zurück. Er begeisterte sich angemessen ansteckend übers Jogi-Wunder: „Deutschland führt! Spiel gedreht! Wahnsinn!“ Ein toller Tag im Erschten! JÖRG HEINRICH

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