David Alaba (Foto: dpa/Matthias Balk) verpasst wegen einer Corona-Infektion nach seinem Wechsel vom deutschen Rekordmeister FC Bayern zum spanischen Rekordchampion Real Madrid bei seinem neuen Arbeitgeber einen Teil der Saisonvorbereitung. Das positive Testergebnis des österreichischen Abwehrspielers gaben die Königlichen ohne Angaben von Alabas Impfstatus bekannt. Alaba habe sich umgehend in Quarantäne begeben, hieß es weiter. Wie lange der 29-Jährige in der Isolation bleiben muss, ließ Real offen.
Daniel Caligiuri vom Bundesligisten FC Augsburg ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie der FCA gestern mitteilte, befindet sich der 33 Jahre alte Flügelspieler in häuslicher Quarantäne. Caligiuri ist bereits vollständig geimpft, an einem trainingsfreien Tag am vergangenen Wochenende waren aber leichte Symptome aufgetreten. „Mögliche Infektionswege werden in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt geprüft“, hieß in der Mitteilung des Clubs. Caligiuri habe seit dem Wochenende keinen Kontakt zu seinen Teamkollegen gehabt. Weitere Schnell- und PCR-Tests in der Mannschaft und im Trainerteam seien negativ ausgefallen. Ein Großteil hat laut Angaben des Clubs bereits einen vollständigen Impfschutz. Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth sagte nach Bekanntgabe von Caligiuris Testergebnis das für Mittwoch geplante Testspiel gegen die Augsburger ab.
Mesut Özil ist für ein klärendes Gespräch mit dem ehemaligen Fußball-Bundestrainer Joachim Löw bereit. „Ich weiß von Jogi, dass er Sympathien für Fenerbahce hat. Daher hoffe ich, dass er uns in der kommenden Saison auch mal bei einem Heimspiel besuchen wird. Er wäre auf jeden Fall eingeladen“, schrieb Özil im DFB-Journal anlässlich des Abschieds von Löw nach 15 Jahren im Amt. Auch Löw hatte nach dem EM-Aus angekündigt, eine noch nicht verheilte Wunde zu schließen. Der Rücktritt von Özil nach dem WM-Desaster 2018 ohne vorherige Rücksprache sei „eine große menschliche Enttäuschung“ für ihn gewesen, sagte Löw und kündigte eine Aussprache mit dem 32-Jährigen an. „Es wird die Zeit kommen, wo wir uns wieder mal unterhalten oder treffen werden“, hatte Löw erklärt.