OLYMPIA IN KÜRZE

Frauen mit 4:2 ins Viertelfinale

von Redaktion

Hockey

Xavier Reckinger strahlte mit der prallen Mittagssonne in Tokio um die Wette. „Drei Spiele, neun Punkte, Viertelfinale erreicht – das ist natürlich ein schönes Gefühl“, sagte der Bundestrainer der deutschen Hockey-Frauen nach dem verdienten 4:2 (2:0) gegen Irland zufrieden. Mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen können die „Danas“ bereits frühzeitig mit der K.o.-Runde planen. Für die deutschen Tore gegen den Vize-Weltmeister von 2018 sorgten Lisa Altenburg (10./40.), Cecile Pieper (20.) und Franzisca Hauke (55.). Nun steht alles im Zeichen der Vorbereitung. Am Montag gilt es, im Viertelfinale das Leistungsmaximum abzurufen. Vorher stehen noch die Gruppenspiele gegen Südafrika und gegen die Niederlande an. „Das ist prima, um sich aufs Viertelfinale optimal vorzubereiten“, betonte Reckinger. Seine Spielerinnen zeigen sich selbstbewusst. „Wenn wir weiter so performen, kann das für uns eine lange Reise werden“, sagte Pieper (Foto: afp): „Das war unser erstes Etappenziel. Es ist schon ein Luxus zu wissen, dass wir lange hier bleiben dürfen.“

Einzelzeitfahren

Rad-Sportchef sorgt für Rassismus-Eklat

Patrick Moster, Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer, ist während des Zeitfahrens bei den Spielen in Tokio mit rassistischen Anfeuerungsrufen am Straßenrand aufgefallen. „Hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm“, hatte er Nikias Arndt während des Rennens zugerufen. Vor Arndt waren der Eritreer Amanuel Ghebreigzabhier und der Algerier Azzedine Lagab auf die Strecke gegangen. Später entschuldigte sich Moster (Foto: Screenshot) für seine Wortwahl. „Ich wollte niemanden diskreditieren.“ BRD-Präsident Rudolph Scharping kündigte ein ernstes Gespräch mit Moster an: „Die Aussage ist nicht akzeptabel.“

Die Plätze sechs von Lisa Brennauer und 15 von Max Schachmann im Zeitfahren rückten ebenso in den Hintergrund wie die Olympiasiege von Annemiek van Vleuten (Niederlande) und Primoz Roglic (Slowenien).

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