Die Strecke: Der Hungaroring ist 4,381 Kilometer lang. 70 Runden müssen die Piloten im Rennen absolvieren. 14 Kurven, nur eine lange Gerade. Motorpower ist nicht alles, worauf es ankommt: Das perfekte Flügel-Setup, sprich: So viel sogenannte Downforce, die den Wagen auf den Asphalt drückt, dass die Kurven so schnell wie möglich genommen werden können; aber so wenig davon, dass auf der einen Geraden nicht entscheidend gebremst wird. Vorteil Red Bull gegenüber Mercedes.
Die Statistik: Seit 1986 wird auf dem Hungaroring gefahren. Und keiner gewann dort so oft wie Lewis Hamilton. Zum ersten Mal 2007 – in seinem Premierenjahr in der Formel 1. In den vergangenen drei Jahren war Hamilton in Ungarn auch nicht zu schlagen. Die zweitmeisten Siege in Ungarn gelangen Michael Schumacher – nämlich vier
So lief es im Vorjahr: Es war eine Demonstration seines Könnens in mehreren Teilen. Lewis Hamilton sicherte sich souverän die 90. Pole seiner Karriere. Der Sieg im Rennen war fast nur noch Formsache. Es war damals sein achter Triumph auf dem Hungaroring, damit egalisierte er eine weitere Bestmarke von Michael Schumacher für Siege auf einer Strecke (Schumacher gewann achtmal in Magny Cours). Mit seiner Pole hatte Hamilton zuvor übrigens auch Schumachers Rekord von ebensovielen Poles auf einer Strecke eingestellt. Und was war mit Max Verstappen im vergangenen Jahr? Er wurde Zweiter.