OLYMPIA IN KÜRZE

Freundin Köhler schaut daheim zu Megos und Hojer verpassen Finale

von Redaktion

Florian Wellbrock

Live vor Ort kann Sarah Köhler (Foto: dpa/Michael Kappeler) die nächste Medaillenchance ihres Verlobten Florian Wellbrock nicht mehr verfolgen. Doch die 27 Jahre alte Schwimmerin hat nach ihrer Heimreise für das Rennen (Mittwoch/23.30 Uhr MESZ) bereits eine Alternative. „Das werde ich mit meinen Schwiegereltern gucken, im Livestream“, sagte Köhler am Montag nach ihrer Rückkehr am Frankfurter Flughafen. Es sei „ein Wermutstropfen, dass ich Flos zehn Kilometer nicht live sehen kann“.

In den Beckenwettbewerben hatte das Paar jeweils über 1500 Meter Freistil die Bronzemedaille gewonnen. Während Köhler nach ihren Rennen abreisen musste, hat Wellbrock, 23, im Freiwasser noch eine weitere Medaillen-Gelegenheit. Einen Tipp traute sich Köhler aber nicht zu. „Freiwasser kann man keine Prognosen abgeben. Da ist alles drin.“

Sportklettern

Die deutschen Kletterer müssen ihre Hoffnungen auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio bereits nach der Qualifikation beenden. Alexander Megos und Jan Hojer belegten am Dienstag die Plätze neun und zwölf und verpassten so das Finale der besten Acht. „Natürlich bin ich enttäuscht, mein Ziel Finale habe ich verpasst“, sagte Hojer nach dem Ausscheiden. „Das ist einfach bitter“, ergänzte Megos, der seine Chancen in der ungeliebten Disziplin Speed (Rang 19) verspielte. Die Plätze sechs im Bouldern sowie im Lead reichten in der Endabrechnung nicht zum Finaleinzug. Dennoch seien beide froh, bei Olympia dabei gewesen zu sein. „Das ist die größte Bühne, die der Sport zu bieten hat“, so Hojer.

Vor allem das Aus von Megos als Neuntem der Qualifikation war knapp, zumal sich der vor ihm platzierte Franzose Bassa Mawem offenbar schwer am linken Oberarm verletzte und im Finale wohl nicht antreten kann. Nach einer ersten Auskunft der Schiedsrichter darf Megos aber nicht in das Finalfeld der besten acht Athleten nachrücken.

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