Fehler bei „Schokoladensprung“ kostet Barthel den Finaleinzug

von Redaktion

Tokio – Unter der Dusche am Sprungturm schaute Timo Barthel enttäuscht zu Boden. Zum Abschluss der Wettbewerbe im Wasserspringen ist der 25-Jährige im Halbfinale vom Turm ausgeschieden. Barthel belegte im Tokyo Aquatics Centre den 17. Platz. Die besten zwölf Springer qualifizierten sich für das Finale. Barthel erhielt für seine sechs Sprünge aus zehn Metern Höhe 364,50 Punkte.

Zwischenzeitlich sah es nach Finaleinzug aus, doch dann misslang Barthel sein Lieblingssprung, der dreieinhalbfache Auerbachsalto. „Normalerweise kann man mich nachts wecken und ich mache ihn gut“, sagte er zum fünften Sprung: „Ich weiß nicht, was da los war.“

Bundestrainer Lutz Buschkow sagte: „Es ist schon bisschen schade, weil sein Fehler bei seinem Schokoladensprung entstanden ist. Den hat er beim Einspringen noch mit Szenenapplaus gemacht.“ Barthel (Halle/S.) war erstmals bei Olympia dabei. Den Sieg im Halbfinale und Finale sicherte sich der Chinese Cao Yuan (513,70). dpa

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