Karate-Dramen

von Redaktion

Horne von Verletzung gestoppt

Tokio – Ein ausgerenkter Ellbogen und mehrere Bänderrisse haben den deutschen Goldfavoriten Jonathan Horne schon im zweiten Vorrundenkampf gestoppt – fünf Sekunden vor Schluss. Olympia endete für den 32-jährigen Weltmeister aus Kaiserslautern auf der Trage, mit extremen Schmerzen und schwerwiegenden Folgen. Der rechte Ellbogen wurde noch in der Halle wieder eingerenkt. Aber: „Weil’s so lange gedauert hat, hatte es weitere Verletzungen der Bänder und Muskeln zur Folge“, sagte der deutsche Sportdirektor Christian Grüner. Horne hatte im Duell mit dem Georgier Gogita Arkania mit 4:3 geführt, ehe ihn die Verletzung kurz vor Ende des Kampfes stoppte.

Noch dramatischer die Entscheidung im Finale in der Klasse bis 75 Kilo: Sajad Ganjzadeh (Iran) ging wenige Sekunden vor Ende des Kampfes nach einem Fußtreffer des Saudis Tareg Hamedi K..o. Doch Hamedi, der 4:1 geführt hatte, wurde disqualifiziert und Ganjzadeh zum Olympiasieger erklärt. Bei der Siegerehrung hatte der Iraner noch Kopfschmerzen, war aber „glücklich, die Medaille gewonnen zu haben“.  sid

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