Kruse kickt Türkgücü raus

von Redaktion

München – Für Türkgücü München ist das Kapitel DFB-Pokal in dieser Saison schon beendet. Mit 0:1 mussten sich die Münchner dem 1. FC Union Berlin geschlagen geben. „Wir haben einem Erstligisten Paroli geboten, dementsprechend war die Leistung in Ordnung“, sagte Trainer Petr Ruman.

Türkgücü hielt in der ersten Viertelstunde gut dagegen, ehe der Bundesligist die Oberhand gewann und immer mehr Druck machte. Dieser mündete in der 23. Minute in einen Ballverlust von Verteidiger Paterson Chato (24), Unions Stürmer Awoniyi nahm das Leder mit, legte vor dem Tor noch einmal quer, und es war Olympia-Teilnehmer Max Kruse (33), der nur noch einschieben musste.

Danach gab es nur noch wenige spielerische Highlights. Doch das tat der insgesamt stimmungsvollen Atmosphäre unter den 2841 Zuschauern keinen Abbruch. Daran hatten nicht nur die angereisten Union-Fans ihren Anteil. Gegen Ende der Partie drängte Türkgücü auf den Ausgleich. Doch dieses Vorhaben scheiterte entweder am ungenauen letzten Pass oder dem manchmal zu eigensinnigen Sercan Sararer, der ansonsten aber der mit Abstand größte Aktivposten im Münchner Spiel war. Petr Ruman, Trainer des Drittligisten, gab sich „enttäuscht“, sprach aber auch von einer Leistung, auf die man mit Hinblick auf das Derby gegen 1860 am nächsten Samstag aufbauen könne. JACOB ALSCHNER

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