Am Dienstag wurde Hansi Flick als neuer Bundestrainer mitsamt seinem Team aus Assistenten vorgestellt, am ersten Bundesliga-Spieltag war er schon in den Stadien präsent. Am Freitag sah er die Bayern in Mönchengladbach, am Samstag Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt. Doch ruhig sitzen und sich Notizen machen, das wird für den Bundes-Hansi schwer möglich sein. Im ersten Spiel konnte er sich der Bespaßung durch Mönchengladbachs Weisen Hans Meyer nicht entziehen, in Dortmund war sein Platz neben Reinhard Rauball, dem Ex-Präsidenten der Deutschen Fußball Liga, der als Rechtsanwalt ja auch zum Plädoyer neigt.
Und da es mit dem Geisterspiel-Ambiente nun erst einmal vorbei ist und die Stadien bis zur Hälfte wieder gefüllt werden dürfen, kommen auf den fleißigen Flick auch die Wünsche zu, die Fans sich seit eineinhalb Jahren verkneifen müssen: Selfies mit Promis.
Doch der neue Bundestrainer sieht sich da absolut als Dienstleister und verweigert sich keiner Bitte. Bilder mit Flick, dem Hoffnungsträger für die Nationalmannschaft, haben Konjunktur, die Begeisterung für seinen Vorgänger, der sich in der Coronazeit rar gemacht hatte, war zuletzt überschaubar gewesen. gük/Foto: Imago/Action Pictures