Mit Magnet

von Redaktion

Musiala empfiehlt sich für die Startelf

München – Das Pokalspiel zwischen dem FC Bayern und dem Bremer SV war ein ungleiches. Am deutlichsten konnten die 10 000 Zuseher im Weserstadion das an der Personalie Jamal Musiala (18) erkennen. Bei seinem 60-minütigen Einsatz ließ das Offensiv-Juwel der Münchner die Gegner mit seiner überragenden Technik wie Lehrbuben aussehen. Seine Leistung krönte er mit zwei Toren und einer Vorlage. „Er hat eine Fähigkeit, dass der Ball immer auf den Füßen landet, vielleicht hat er da einen Magnet zwischen den Beinen“, meinte Trainer Julian Nagelsmann (34) nach dem 12:0-Schützenfest.

Unter Nagelsmann-Vorgänger Hansi Flick schaffte Musiala, der 2019 vom FC Chelsea in den Bayern-Nachwuchs wechselte, den Durchbruch. Auch der neue Coach in München hält viel von ihm, betont aber: „Es steckt noch viel mehr Potenzial in ihm drin.“ Das will Nagelsmann aus dem Toptalent herauskitzeln. Doch eines ist klar: Dafür braucht Musiala auch regelmäßig Chancen von Beginn an.

Seine beiden Einsätze gegen Köln und den Bremer SV waren jedenfalls beste Startelf-Bewerbungen für das Heimspiel morgen (18.30 Uhr) gegen Hertha BSC. Ob links, oder – wie in Bremen – auf Rechtsaußen, ist ihm grundsätzlich egal. Beide Positionen machen ihm Spaß – weil er eben mit beiden Beinen bestens mit dem Ball umgehen kann. Nur eine seiner vielen Stärken …  pk, bok

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