RB Leipzig bemüht sich um die Dienste des früheren Nationalstürmers Mario Gomez. Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der ein gutes Verhältnis zum einstigen Torjäger pflegt, befindet sich in Gesprächen mit Gomez. Dabei geht es um einen Posten bei der Fußball-Abteilung des Red-Bull-Konzerns, die weitere Standorte in New York und Brasilien umfasst. Für die Rolle des Sportlichen Leiters bei RB Leipzig ist Gomez nicht vorgesehen. Der 36-Jährige ist in dieser Saison als Champions-League-Experte für Amazon Prime im Einsatz.
Beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin herrscht nach dem ersten Saisonsieg am fünften Spieltag große Erleichterung. „Wir haben viel gelitten, jetzt können wir endlich diesen ersten Erfolg feiern“, sagte Trainer Massimiliano Allegri nach dem 3:2 (1:1) bei Spezia Calcio und forderte: „Wir müssen weiterhin Konzentration und Effizienz zeigen, die Saison ist noch lang.“ Überzeugend war die Vorstellung erneut nicht. „Auch gegen einen Gegner, der keineswegs auf demselben Niveau ist, gerät Juve in Atemnot. Diese drei Punkte sind lebenswichtiger Sauerstoff“, hieß es beim Corriere dello Sport, während Tuttosport feststellte: „Die Alte Dame ist alles andere als genesen, doch man sieht Licht am Ende des Krisentunnels.“
Erneut ist es im französischen Fußball zu Fangewalt gekommen. Vor dem Ligue-1-Spiel zwischen HSC Montpellier und Girondins Bordeaux (3:3) wurde ein Bus mit Anhängern der Gäste an einem Kreisverkehr abgefangen. Danach kam es nach Polizeiangaben zu einer Schlägerei, bei der 16 Personen leicht verletzt wurden. Festnahmen hat es nach Informationen der Polizei zunächst nicht gegeben. Die Täter sollen ermittelt werden. Auch bei einem weiteren Ligue-1-Spiel am Mittwoch wurden Zuschauer auffällig. Während der Partie zwischen SCO Angers und Olympique Marseille (0:0) verließen Dutzende OM-Fans die Gästetribüne und randalierten. Nach mehreren Minuten drängten Ordner die Anhänger zurück. Das Spiel war zwischenzeitlich unterbrochen. Laut Marseilles Kommunikationschef Jacques Cardoze war eine Provokation von Heimfans gegen OM-Spieler vorausgegangen, diese seien mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden.
Der schottische Profi Leigh Griffiths musste sich für einen besonderen Fehltritt entschuldigen. Der 22-malige Nationalspieler trat beim Ligapokalspiel seines FC Dundee gegen St. Johnstone (0:2) eine Rauchbombe zurück auf die Gästetribüne. Von dort waren nach dem Treffer zum 0:1 mehrere Gegenstände auf das Spielfeld geworfen worden. Die Polizei untersucht den Vorfall. Es tue ihm leid, sagte Griffiths, aber er habe die Rauchbombe lediglich schnellstmöglich vom Platz haben wollen.