Der ehemalige Präsident Fritz Keller hat gut vier Monate nach seinem Rücktritt scharfe Kritik an der Führungsstruktur im Deutschen Fußball-Bund (DFB) geübt. „Es geht heute nicht mehr, dass irgendein Branchenfremder, der gewählt wird, Sachen entscheidet wie am Stammtisch. Beim DFB, beim größten Fußballverband der Welt, ist das immer noch so“, sagte der 64-Jährige bei Sky Sport News. Es gebe sowohl im sportlichen als auch im organisatorischen Bereich beim DFB „sehr, sehr gute Leute“, führte Keller weiter aus: „Aber die müssen letztendlich irgendwann mal das Sagen haben.“ Der Verband habe stattdessen nach seinem Rücktritt „wieder eine Kombination gefunden, wo nicht die Profis entscheiden, sondern nur diejenigen, die durch irgendwelche Hierarchien und Altersgrenzen irgendwo reingerutscht sind. Das geht heute nicht mehr.“