Und wieder geht es in die Schweiz

von Redaktion

EHC München in Champions League gegen Fribourg

Zürich/München – Gerade ist der EHC München in der Champions Hockey League mit dem aktuell Dritten der Schweizer Liga, dem EV Zug, fertig geworden. Im November kann er sich des Zweiten annehmen: Fürs Achtelfinale des CHL wurde ihm der HC Fribourg-Gotteron zugelost. Gespielt wird am 16./17. November und in der Woche darauf.

Ende der 80er-, Anfang der 90er-Jahre war Fribourg der heißeste Eishockey-Club Europas. Damals wurden Slawa Bykow und Andrej Chomutow verpflichtet, die bei ZSKA Moskau hinter der Superreihe Krutow – Larionow– Makarow die Stars waren, zwar ins westliche Ausland, aber nicht in die NHL wechseln wollten. Das Duo verzauberte die Schweiz. Eine letzte Spur der damaligen Zeit findet sich im jetzigen Kader von Fribourg: Andrej Bykow stürmt beim HC. Er ist der Sohn von Slawa Bykow, hat die Schweizer Staatsbürgerschaft, war Nationalspieler und ist mittlerweile auch schon 33.

Russisch geprägt ist Fribourg nicht mehr: Drei Kanadier, ein Amerikaner und ein Schwede belegen die Kontingentpositionen, Trainer Christian Dube (44) ist Kanadier. 16 Jahre war er ein Topspieler in der Nationalliga A (Lugano, Bern, Fribourg).

Festgelegt wurden nicht nur die Achtelfinal-Paarungen, sondern auch der Playoff-Baum, der den Weg bis zum CHL-Finale am 1. März 2022 weist. Erreicht der EHC München, der mit Schweizer Gegnern immer gut zurechtgekommen ist, das Viertelfinale, bekäme er es wohl mit Finnlands Meister Lukko Rauma (trifft auf Bozen) zu tun.

Bei einer Umfrage der CHL setzten fünf Prozent der Fans auf München als kommenden Sieger der Liga. Favorit aber ist Rögle mit 39.  gük

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