Ein Wettkampf ist ein Wettkampf. Und den will ein Formel-1-Fahrer nun mal gewinnen – auch wenn es sich nur um Jenga handelt, ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem es um das Herausziehen und Stapeln von Holzklötzen geht. Zum Zeitvertreib vor dem Großen Preis der USA am Sonntag (21 Uhr/Sky) testeten Sebastian Vettel (auf dem linken Foto rechts) und Mick Schumacher im Fahrerlager der Rennstrecke von Austin/Texas ihre Geduld und Feinmotorik. Schumacher verlor schließlich als Erster die Kontrolle und musste sich bei der Jenga-Partie geschlagen geben. Für Vettel wiederum gab es einen ganz anderen, deutlich schmerzlicheren Rückschlag: Wegen eines Motorenwechsels an seinem Aston Martin wird er in der Startaufstellung zurückversetzt. Es ist nämlich bereits die vierte Antriebseinheit für ihn in dieser Saison, somit kassiert er eine Strafe. Der Heppenheimer weiß: „Es wird ein schwieriges Wochenende.“ Und dennoch genießt er es, in Texas zu sein: „Wir alle lieben es, hierher zu kommen. Austin ist ein verrückter Ort“, sagte der 34-Jährige. Aufgetaucht sind im Fahrerlager übrigens auch die früheren NBA-Stars Chris Bosh (am rechten Foto links) und Dikeme Mutombo. Unter deren Augen übten sich die Ferrari-Piloten Carlos Sainz und Charles Leclerc im Korbwurf. Fotos: dpa/Maximilian Haupt, AFP/Chris Graythen