1860-Tagung mal anders: straff und harmonisch – mit Blasmusik

von Redaktion

Blasmusik statt Krawall, Minus-Rekord bei den anwesenden Mitgliedern – und unter dem Strich eine rekordverdächtig straffe Veranstaltung. Um 14:43 Uhr, nach „nur“ knapp fünf Stunden, endete die erste Präsenz-Mitgliederversammlung des TSV 1860 nach der virtuellen Pandemie-Version. Brisante Punkte standen gestern im Zenith nicht auf der Tagesordnung, was die schwache Beteiligung erklären könnte. Trotzdem gab es für die 247 stimmberechtigen Mitglieder einiges zu tun – u.a. galt es den Verwaltungsrat zu wählen, der in den nächsten drei Jahren in nahezu unveränderter Besetzung über die Geschicke des e.V. wachen wird. Rückkehrerin Beatrix Zurek löst SPD-Bürgermeisterin Verena Dietl ab, sonst bleibt alles wie gehabt. Erwartungsgemäß nicht ins neunköpfige Gremium schaffte es Zahnarzt Karl Sochurek (69, „Mein 1860 soll wieder mein 1860 werden“), der aber auch gar nicht damit rechnete und bereits für 2024 seine nächste Kandidatur ankündigte. Viel Zeit nahmen die Vorstellung der Turnhallen-Pläne in Anspruch, ein ewiges Projekt wie der Ausbau des Grünwalder Stadions. Die harmonische Sitzung endete klassisch: mit ausufernden „Sechzig“-Rufen, aber leider ohne Zugabe der neuen, vereinseigenen Blaskapelle. ulk

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