In den Positionskämpfen um den künftigen DFB-Chef haben sich die mächtigen Amateurvertreter erneut für einen Kandidaten aus ihren Reihen ausgesprochen – und damit gegen Peter Peters (Foto: dpa). Der Interimspräsident des Deutschen Fußball-Bundes, frühere Schalker Finanzvorstand und derzeitige Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte sich nach einem zwischenzeitlichen Rückzug zuletzt wieder bereit erklärt, die Nachfolge von Fritz Keller anzutreten – wenn er von einem Landesverband vorgeschlagen werde. Seine Vita gibt aber nicht das her, was die Präsidenten der Landes- und Regionalverbände nach einer Konferenz am Montag formulierten. „Als Voraussetzung soll die kandidierende Person die aktive Mitarbeit in einem Landes- oder Regionalverband in herausgehobener Rolle mitbringen“, heißt es in einer vom DFB verbreiteten Erklärung. Diplom-Kaufmann Peters, 59, führt gemeinsam mit Rainer Koch übergangsweise den weltgrößten Sportfachverband. Den klassischen Funktionärsweg über die Landesverbände ist er nicht gegangen.